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Jugendliche sollen Sitz im Vorstand erhalten

Artikel von Wilhelm Meyer im Oeffentlichen Anzeiger vom 1.6.2019

Jugendliche sollen Sitz im Vorstand erhalten

TV Odernheim macht sich fit für die Zukunft

Das Zukunftsforum, das der Turnverein Odernheim im Januar seinen Mitgliedern angeboten hatte, war ein erster Schritt, den Verein fit für die Zukunft zu machen. Es wurden Arbeitsgruppen gebildet, die nicht untätig blieben. So steht für Montag, 3. Juni, um 20 Uhr das Thema „TV Odernheim und seine Infrastruktur“ an. Dann soll es vor allem um Halle und Sportanlage gehen.
Doch nicht allein bei den Themen, die in der Werkstatt als Auftrag an Vorstand und Mitglieder formuliert wurden, ist Bewegung im Verein. Kristen Hartmann und der Vorsitzende Manfred Porth haben darüber hinaus jetzt die Jugendlichen im Verein angesprochen. Die seien im Januar zu kurz gekommen, meint Porth. Das zu ändern, sei keine alleinige Aufgabe der Vereinsführung. Nicht nur für, vor allem mit den Jugendlichen will er Zukunft gestalten.
Im Verein ist es Tradition, dass die Jugend sich selbst organisiert. Um das deutlich zu machen, hatte Porth eine Kopie der Jugendordnung, wie sie seit Anfang der 1970er Jahre existiert, mitgebracht. Darin heißt es: „Die Jugend des Turnvereins Odernheim führt und verwaltet sich eigenständig und hat Sitz und Stimme im Vorstand.“
Diese Form der Jugendarbeit, also nicht das Angebot, das der Verein der Jugend macht, sondern das, was sich die Jugend in und vom Verein wünscht und selbst gestaltet, sei in den vergangenen Jahren nach dem Ausscheiden der letzten Jugendsprecherin Jana Eisenbrandt in den Hintergrund getreten. Die sieben Jugendlichen, die an dem ersten Treffen teilnahmen, hatten schnell Ideen und Wünsche. Da ist etwa das Basketballfeld im Außengelände des Vereins. An Wochenenden ist der Zugang gesperrt. Über den Schlüssel zu verfügen und nicht über den Zaun klettern zu müssen, wäre schon etwas. Das Gleiche gelte für einen eigenen Raum.
Möglich sei das selbstverständlich, erklärten Porth und Hartmann. Ein derzeit ungenutzter Raum sei ebenso vorhanden wie ein Budget. Aus den jährlichen Jugendsammlungen stünde eine Summe zur Verfügung, die einzig darauf warte, für Ideen der Jugend genutzt zu werden.

Mitgestalten und Mitbestimmen einerseits und Verantwortung andererseits seien die Parallelen in der Jugendvertretung. Porth erinnerte sich, wie er vor Jahren bei einer ersten Säuberung des Außenbereichs zusammen mit Karl Baum einige Eimer voll Müll und Flaschen zusammengetragen hat. Für den Zustand dessen, was man nutze für Halle und Gelände, übernehme die Jugend damit auch ihren Teil an Verantwortung.

Eigentlich könne man gleich anfangen, meinten die Jugendlichen. Jeder wusste noch jemanden, der auch mitmachen werde. Trotz erstaunlicher Termindichte bei den Jugendlichen war zügig ein Termin im Kalender gefunden.

Vernünftig sei es und im Leben von Vereinen erprobt, im Vorfeld zu überlegen, wer was übernehmen wolle, riet Hartmann. Das leuchtete den Jugendlichen ein. Der nächste Montag könnte also zur Neugründungsversammlung eines Jugendvorstands und somit zur Wiederbelebung einer alten und fruchtbaren Einrichtung führen.

 

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17.06.2019

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